Kaltes Wasser

Heute morgen, unterwegs zum morgendlichen Schwimmen, sehe ich von der Promenade aus, dass sich die Ostsee zurückgezogen hat.

Die Buhnen ragen an meinem Strandaufgang grünbemoost wie kariöse Zahnhälse aus dem Wasser. Es ist schon recht kühl, gerade mal 10 Grad Lufttemperatur. Das Wasser hat 17 Grad und fühlt sich gegenüber der Luft “warm” an. Aber nicht sofort! Erst nach einer Weile stellt sich ein “Wärmegefühl” ein.

Der Körper schaltet erst einmal auf Alarmmodus und beginnt sofort gegen den Kältereiz zu arbeiten. Die Gefäße öffnen sich und das Blut strömt. Dabei werden Glückshormone freigesetzt und ich fühle mich einfach fantastisch. Ein prickelndes Gefühl, ähnlich dem, das entsteht, wenn ich ein Glas Champagner trinke.

Am Strand stehen nicht mehr viele Strandkörbe. Der Herbst hat Einzug gehalten! Die morgendlichen Strandwanderer sind dick eingehüllt und kämpfen gegen den stürmischen Wind. Noch scheint die Sonne, wärmt aber nicht mehr so stark. Ich mag den Herbst mit seinen Farben, mag es, wenn Ruhe einzieht in unser Fischerdorf.

Wie geht es euch mit dem Herbst?

2 Kommentare zu „Kaltes Wasser

  1. Der Herbst steht auf der Leiter, er malt die Blätter an…. diese Melodie fällt mir sofort ein in dieser Jahreszeit. Allerdings kommt der Herbst stürmisch daher und pustet durch den Blätterwald.
    Mich zieht es in dieser Jahreszeit in die Wälder, in ihnen fühle ich mich geborgen. Und was gibt es da nicht alles zu entdecken ! Nach dem trockenen Sommer schiessen die Pilze aus dem Boden. Besonders dekorativ fällt der Fliegenpilz ins Auge, die Diva der Waldpilze mit dem auffälligen roten , weissgepunkteten Hut.
    Aber die Insel Rømø ist ja wegen ihres kilometerweiten Strandes so beliebt.Im Herbst tummeln sich hier Hundebesitzer und Ihre Lieben, sie geniessen die Leinenfreiheit.
    Ab nächste Woche werden zahlreiche Turisten aus den benachbarten Bundesländern Hamburg und Schleswig/ Holstein die Insel bevölkern. Dazu gesellen sich dann die dänischen Familien. Und doch es ist verhaltener Betrieb, die Hektik des Hochsommers fällt von mir ab und ich kann durchatmen.
    In diesem Jahr schüttet die Natur ihr Füllhorn verschwenderisch aus, so viele Âpfel, Birnen, Quitten, Pflaumen und Esskastanien, und eine, ja die erste Walnuss prangen an den Obstbäumen.
    Vorfreude auf lange Leseabende und eine Luthertur lassen mein Herz einen Takt schneller schlagen.
    Also, ja ich mag den Herbst !

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s