Reise in die Normandie

Frankreich stand immer ganz oben auf meiner Reisewunschliste, wurde aber immer durch eine Fernreise verdrängt.

„… wenn wir alt sind, erkunden wir Europa…“, sagten wir uns und plötzlich sind wir alt. Ein etwas unsanfter Plumps in die Wirklichkeit!

Die Zukunft wird in der eigenen Vorstellungskraft merklich kürzer, aber damit leben wir, leben bewusster mit den Einschlägen im Freundes- und Bekanntenkreis und verplempern weniger Zeit. Wenn der Alltag nicht bewusst und abwechslungsreich gestaltet wird, fließt die Zeit einfach weg. Jeden Tag etwas machen, einen fremden Gedanken zulassen, mit anderen Leuten reden, diese neuen Erfahrungen dehnen die Zeit. Eine Art Lebensverlängerung, zumindest eine gefühlte.

Nun also in Europa, in der Normandie, unterwegs.

Der VOLVO, inzwischen 27 Jahre alt, wird mit Fahrrädern und Gepäck beladen und die Reise kann beginnen.

Wir sind nicht die grossen Autofahrer und müssen uns nichts beweisen, deshalb übernachten wir auf halber Strecke in Venlo. Dieses Bed&Breakfast hatte ich vorgebucht, alle anderen buchen wir von unterwegs über Booking.com, da wir mit diesem Anbieter gute Erfahrungen bei anderen Reisen gemacht haben. Drei Dinge sind bei einer Buchung für uns wichtig:

Parkplatz, kostenlose Stornierung und Frühstück.

Gleich die erste Unterkunft ist ein Glückstreffer!

Liebevolle Einrichtung und sehr netter Empfang mit Cappuccino.

Das Ehepaar hat ein ehemaliges Hundeheim zu einem B&B umgebaut. Eine Wahnsinnsarbeit, den Erzählungen des sympathischen Ehepaares nach zu urteilen. Am frühen Abend wandern wir durch den kleinen Ort Baarlo an der Maas, erfreuen uns an den fantastischen Vorgärten und trinken zum Abendessen belgisches Bier.

Am nächsten Tag geht’s weiter nach Rouen.

Die Geschwindigkeit auf den Autobahnen ist auf max. 120km/h begrenzt, was ein flüssiges Fahren garantiert. Keiner „hockt“ auf der Heckscheibe und drängelt.

Vor jeder Autofahrt steht die Frage, was nehmen wir für CDs mit? Es sind nie die richtigen, da unser Musikgeschmack unterschiedlich ist. Ich brauche eigentlich gar keine Unterhaltung durch das Radio/Musik, da ich mich während der Fahrten meinen Gedanken/Fantasien überlasse und mich gern über alles mögliche unterhalte. Unsere Welt ist in Ordnung, manchmal erscheint sie leer, was aber eher subjektiv ist, weil wir sie sehr viel besser kennen als vor 40 Jahren. Das Leben einfach nur schön zu finden, fällt schwerer als früher. Natürlich langweilen wir uns ab und an miteinander, lachen aber immer noch über die Späße des anderen. Wir wünschen uns, das vieles bleibt wie es ist, nur- war das schon alles?

Die Sonne scheint und im Auto ist es warm. Eine Klimaanlage wäre nicht schlecht, gibt es aber nicht. Also Fenster auf, Lärmpegel steigt und Unterhaltung wird auf ein Minimum reduziert.

Inzwischen in Frankreich, schlägt das Wetter um, der angekündigte Regen setzt ein.

Plötzlich die Info von Michael, dass die gesamte Elektrik ausgefallen ist. Was heisst das?

Es heisst, das der Keilriemen oder die Lichtmaschine kaputt sind. Nun nur nicht den Motor ausgehen lassen, denn ein Neustart funktioniert nicht. Noch 45 km bis Rouen! Ich suche nach der nächsten Werkstatt, werde fündig und- geschlossen!

Wir fragen, d.h., versuchen uns bei drei Passanten, die zufällig auf der Strasse stehen, verständlich zu machen. Schwierig! Kurzerhand führt uns einer der drei zur nächsten Werkstatt, wo man uns die Kohlebürsten in der Lichtmaschine auswechselt.

Glück gehabt! Ein Handkuss für den Fahrer, der erwidert wird.

R O U E N

Ankunft in Rouen bei strömendem Regen, was uns nicht daran hindert, die Innenstadt kurz zu besichtigen. Die Cathédrale Notre-Dame, grösste Kathedrale Frankreichs, beeindruckt auch bei Regen. Der Wir starten am nächsten Morgen nach einem sehr gutem Frühstück zu unserer ausführlichen Stadtbesichtigung bei leichtem Regen. Die Kathedrale und die anderen Kirchen werden von innen besichtigt, auf den Uhrturm geklettert, über den Wochenmarkt geschlendert und den Gelbwesten bei der Demonstration zugeschaut. In einem Strassencafé essen wir Galettes und trinken das erste Mal Cidre. Ein köstliches Mahl!

Inzwischen scheint die Sonne und wir trennen uns für eine Stunde. Ich möchte durch die Gassen schlendern, Geschäfte anschauen, mich am Strassenpublikum erfreuen und Michael möchte unbedingt die Brücke fotografieren. Am Ende des Tages sind wir 14,8 km gelaufen- Klasse!

G I V E R N Y

Nach einer Stunde Fahrt erreichen wir Giverny und begeben uns auf die Spuren von Claude Monet. Wir haben beide das Bild vom Seerosenteich vor Augen, das wir im Original in der MoMa New York sahen.

Die Idee, heute hierher zu kommen, hatten sehr viele Leute und es heisst: anstehen!

Dann Spaziergang durch den Garten, der üppig blüht. Es ist Mai und die Frühblüher, und hier auch schon vereinzelt Rosen, blühen extrem farbenfroh und leuchtend. Die Seerosen sind noch nicht erblüht, was den Eindruck nicht mindert. Im Hause von Monet, das er 1883 mietete und das sehr gut erhalten ist und gepflegt wird, kann man viele Bilder anschauen und sein Mobilar bewundern.

Es ging ihm gut.

M O N T – S T – M I C H E L

Am frühen Nachmittag fahren wir weiter nach Beauvoir in ein sehr schönes B&B. Vom Fenster kann ich ganz weit hinten den Mont-St-Michel (MSM) sehen. Die Wirtin gibt uns einen Tipp, wo man im Ort gut essen kann und im Anschluss daran radeln wir zum MSM. Beeindruckendes Bauwerk! Ein ehemaliges Kloster, wo heute der historische Teil besichtigt werden kann. Es gibt ein Hotel, viel Gastronomie und viele Geschäfte.

Wir radeln im Dämmerlicht zurück und sind vom Licht der Normandie begeistert. Es ist besonders und besonders schön und ich kann gut nachfühlen, das viele Impressionisten ihre Staffeleien in der freien Natur aufgestellt haben.

Am nächsten Tag besichtigen wir ausführlich den historischen Teil des MSM, wandern um das Kloster herum und radeln gemütlich zurück. Im Ort gibt es ein Geschäft mit Spezialitäten aus der Normandie und wir beschließen, heute selbstversorgt zu essen mit Blick auf das Kloster und die herrliche Natur.

C Ô T E d’N A C R E

Die nächsten zwei Tage widmen wir dem 75. Jahrestag der Landung der Alliierten in Frankreich.

Wir fahren die Küste entlang, machen Station in dem Ort, wo die ersten Soldaten am Morgen des 6. Junis 1944, bekannt als „Operation Overlord“ an Land gingen. Die Truppen landeten an den Küsten Utah und Omaha. Schon auf dem Weg dahin und auch auf der ganzen Strecke sind an Lichtmasten Fotos von gefallenen und vermissten Soldaten angebracht. Das ist beeindruckend und der Gedanke macht mich demütig, dass diese Soldaten wussten, dass sie ihr Leben riskieren. Überall findet man Hinweise auf die geplanten Feierlichkeiten.

In St-Laurent-sur-Mer besichtigen wir den Soldatenfriedhof und sind sehr ergriffen.

Unsere Unterkunft an diesem Abend liegt versteckt an der Steilküste. Wir haben etwas Mühe, sie zu finden, werden dafür sehr herzlich empfangen.

Die Gegend, durch die wir nun fahren, ist eher bescheiden, sehr grün, keine „Luxusausschläge“, kleine Autos auf den Strassen, kleine Geschäfte. Auffallend sind die vielen Kirchen. Man kann sagen, jedes Dorf hat seine eigene Kirche!

Am Abend wollen wir eine Strandwanderung machen, aber der Zugang zum Strand führt über morsche Holzstufen und wir verzichten darauf.

Am nächsten Tag besichtigen wir Bayeux mit seiner schönen Kathedrale und essen das erste Mal Muscheln. Die Sonne brennt heiss vom Himmel und lässt ahnen, wie der Sommer wird.

Zurück in der Unterkunft breiten wir unsere kulinarischen Schätze, die wir unterwegs kauften, auf dem Gartentisch aus und geniessen die Abendluft.

C R I C Q U E B ΠU F

Nunmehr sind wir an der Blumenküste -Côte Fleurie- unterwegs.

Wir fahren weiter durch die Orte entlang der Küste, halten an, wo es uns gefällt, trinken Kaffee, essen Croissants oder Crepes mit Karamellcreme. Es ist Vorsaison, wenige sind Leute unterwegs, die Strände leer. Der Himmel ist bedeckt, aber warme Luft umfängt uns.

Diese Orte sind bescheiden und erinnern Michael an das Warnemünde aus den 60iger Jahren, ein gewisser morbider Charme ist überall zu spüren, da die Häuser teils in ihrem ursprünglichen Zustand belassen werden. Unterwegs sieht man weidende Kühe, blühende Rapsfelder und Obstbäume.

Die neue Unterkunft ist sehr schön.

Ein renoviertes Haus mit individuell gestalteten Zimmern. Wir bekommen das grosse mit Balkon, den wir aber nicht nutzen können. Das Wetter hat sich verschlechtert, inzwischen ist es regnerisch und sehr windig. Das Frühstück ist hervorragend! Selbstgekochte Aprikosenmarmelade, Baguettes, Croissants und Crepes mit Karamellsauce. Herrlich!

Leider bricht sich die Wirtin die Hand und mit den Crepes ist es vorbei. Aber sie gibt uns sehr gute Hinweise, was man in der Gegend alles besichtigen kann. Allein hätten wir das nie gefunden. U.a. weist sie auf einen grossen Trödelmarkt hin, der mir sehr gut gefällt.

Wir besuchen die beiden Orte Trouville und Deauville, die etwas moderner und auch teuer sind.

In Trouville laufen wir die grosse Runde über Fischmarkt, schlürfen frische Austern, dann über die Promenade durch die Gassen zurück. Ein schöner Ort! Der mondäne „Schwester-Ort“ ist Deauville. Luxusort pur! Am Casino wird ein Film gedreht, Statisten werden gesucht, ich melde mich! Leider werden Frauen mit Charakter gesucht 😉

Nun steht der dritte Ort auf dem Plan, Honfleur, eine der reizvollsten Hafenstädte der Normandie, gern von den Gästen der Luxusliner als Ausflugsziel gewählt. Wir buchen eine Schiffsfahrt und fahren zur Normandie-Brücke. Doch regnet es und die Sicht ist schlecht. Die Stadt ist voller Menschen. Wir leihen uns einen Audio-Guide und erkunden so den Ort. Die älteste Holzkirche Frankreichs findet man hier. Viele kleine Gassen mit den verschiedensten, kleinen Geschäften erfreuen das Auge.

Schon am zweiten Tag in dieser schönen Unterkunft habe ich „Insektenstiche“ bemerkt, sie aber den Mücken zugeordnet. Komischerweise habe ich nicht eine Mücke gesehen oder Summen gehört. Am Abfahrtstag bin ich völlig zerstochen. Als ich die nette Herbergsfrau daraufhin anspreche, wird sie nervös, beharrt aber darauf, dass das Moskitos sind!

Zum Abschied schenkt sie mir eine Flasche Rotwein. Hä? Die Gastgeberin beschenkt den Gast?

Im Laufe des Vormittags werden die Stiche grösser und röter, so dass ich in eine Apotheke gehe.

Das Ergebnis ist nicht lustig: Bettwanzen!

Michael wurde nicht einmal gestochen!

C Ô T E d‘ A L B Â T R E

Wir fahren weiter über die Normandiebrücke nach Le Havre, machen dort nur kurz Station. Irgendwie erinnert mich die Stadt an die DDR. Wie sagte eine Freundin, als ich ihr als erzählte? Reutershagen 2! und wir lachen. Gewisse Ähnlichkeit ist durchaus vorhanden. Die Stadt war zu 80 % zerstört und wurde neu aufgebaut.

Dieser Teil der Normandie, die Alabasterküste, begeisterte mich sehr. Der Name kommt von den vielen Kalkfelsen und dem milchigen Wasser zwischen Le Havre und Le Tréport. Die beeindruckenden Falaise d‘ Aval in Etratat schauten wir uns am frühen Abend im diffusen Licht an. Sehr, sehr schön! Der eine Felsen sieht aus wie ein Elefant, der seine Rüssel ins Meer taucht.

Am nächsten Tag im Sonnenschein haben die Felsen nichts an Faszination verloren. Die letzten zwei Tage sind wir an diesem Küstenabschnitt unterwegs, machen Stopp, wo es schön ist (wo wars eigentlich nicht schön?) genießen die Natur, den Strand und die französische Küche. Besonders gut gefiel uns Yborg, ein kleines pittoreskes Dorf, wo es die ultimativ besten Muscheln gab.

Das Ende der Reise naht und mit ihr unsere letzte Unterkunft.

Das B&B ist ein Haus wie aus dem Film PSYCHO und ich werde das Gefühl nicht los, dass sich gleich die Tür öffnet und Norman Bates herauskommt.

Nein, natürlich nicht Norman, sondern Bill öffnet die Tür, der so aussieht, wie ich mir einen Lebemann oder Lord vorstelle. Ein grosser, eleganter, etwas romantisch aussehender Mann mit einem Hauch Müdigkeit im Gesicht. Er wirkt intelligent, sein Haar ist spröde und unordentlich, die Kleidung nicht übermässig gepflegt.

Er spricht drei Sprachen und schon im Eingangsbereich erfahren wir, dass er in Wien studiert hat. Wie alt kann er sein? Die besten Jahre hat er hinter sich, keine Frage und der Zahn der Zeit hat tüchtig an ihm genagt. Nun geniesst er die guten Jahre, die noch kommen. Später stellt sich heraus , dass er der Vater des Hausbesitzers ist. Dieser kaufte das kleine Jagdschloss Ende der 90iger Jahre und seitdem renoviert er es.

Der verlorene Charme der Bourgeoisie – hier findet man ihn und muss ihn mögen, muss die leichte Unsauberkeit, das abgenutzte Mobiliar und den Geruch nach kaltem Rauch mögen.

Eigentlich hätten wir gleich umkehren sollen, aber der zauberhafte Garten im gleissendem Sonnenlicht hält uns zurück.

Wir schlafen gut und die Erzählungen von Vater/Sohn sind amüsant. Das gebuchte Zimmer, das er uns zeigt, hat viel Plüsch und Teppiche und ich merke, wie ich verkrampfe. Sind die kleinen Tierchen hier auch Zuhause?

Wir bekommen auf unsere Bitte hin ein anderes Zimmer, viel kleiner, wenig Mobiliar. Egal! Kein Plüsch, mehr zählt nicht.

Im Bad muss ich an etwas sehr Schönes denken, mich voll darauf konzentrieren, um den Zustand nicht wahrzunehmen.

Der Schmutz und seine Cousine, das Abgewohnte, hier haben sie ein charmantes Zuhause.

Der Frühstückstisch im Salon ist für 12 Personen gedeckt. Sollte es hier soviele Gäste geben? Nein, nur drei Personen sitzen morgens am Tisch.

Am nächsten Tag bin ich ein Jahr älter.

Gibt es Veränderungen? Nicht unbedingt.

Ich hätte mich -vielleicht- informieren sollen, dass die Haut schlaff und faltig wird, dass das Gesetz der Schwerkraft stärker wirkt, nun unumkehrbar, dass die Augen immer mehr zu Schlitzen mutieren.

Jetzt, in diesem Lebensabschnitt entscheide ich mehr denn je, was und wie ich leben will. Das ist ein Vorteil vom Alt-Sein.

Und, wenn ich ehrlich bin, ich hatte in jedem Alter an mir etwas auszusetzen, mal zu wenig Busen, nun zuviel, Bauch war früher eine Kuhle, heute ist er dominant. Klagen über Zipperlein machen das Leben unnötig schwer. Natürlich gibt es Einschränkungen, das Knie mault, Lesen ohne Brille geht gar nicht mehr, aber werde ich gefragt, geht es mir gut.

Ich denke, Akzeptanz ist das wichtigste und die gelingt im Alter immer besser. Mir klarzumachen, was ich wirklich will, das ist für die Zeit, die bleibt, das Wichtigste.

Ich fühle mich gut, sehr gut sogar.

An diesem besonderen Tage esse ich die ganz grosse Fischplatte und stelle fest, Schnecken aus dem Meer sind so gar nicht mein Ding. Und wenn ich ehrlich bin, auch Cidre nicht. Ich mochte noch nie Apfelsaft! Austern dagegen können öfter auf dem Speiseplan stehen. Am Abend ein Glas Wein im Garten bei untergehender Sonne und dann ist auch dieser Tag vorüber.

j

Zwei Dörfer stehen für den letzten Tag auf dem Plan und beide sind sehr schön. Ich finde tatsächlich einen Hühnergott. Mehr Glück geht nicht. Wir steigen an einem Strandabschnitt 232 Stufen hinunter zum Wasser, später wieder hinauf.

Die Küsten und auch die Orte sind sehr sauber. Wir sehen keinen angespülten Müll. Die Kalkfelsen sind sehr fest, keine abbröckelndes Gestein. Im Wasser liegen grosse Steine mit kleinen Höhlen, in denen sich Krebse aufhalten.

Irgendwie erinnert mich die ganze Atmosphäre an frühere Zeiten, an Dörfer, wo nicht viel passierte, zumindest nach aussen hin. Es ist ein diffuses Wohlgefühl, das mich die ganze Reise begleitet. Als ich mit Michael darüber spreche, erzählt er von ähnlichen Empfindungen.

Am späten Nachmittag wird der Himmel dunkel und wir flüchten in ein Lokal, dass uns der „Lord“ empfohlen hat. Sehr einfach und sehr urig! Die junge Wirtin versteht nur französisch und mittels Handy mache ich mich verständlich, sage, dass wir alles essen und uns auf ihren Geschmack verlassen. Sie bringt Cidre als Getränk und Pommes, grünen Salat und eine dicke Scheibe geselchten Schweinebauch! Wir schauen beide überrascht auf den Teller, kosten und stellen fest: ungewöhnlich, aber schmackhaft!

Der Himmel ist inzwischen schwarz und ein Gewitter bricht los. Also ein zweites Glas für mich und einen süssen Nachtisch für Michael.

Am nächsten Tag starten wir gen Warnemünde, machen nochmals in Venlo Station und sagen beide:

Es war sehr schön!

10 Kommentare zu „Reise in die Normandie

  1. toller und informativer Beitrag ! Gut mich hätten jetzt mehr die Strände der Normandie interessiert ( Landung im 2.Weltkrieg ) ist aber alles Geschmacksache. Schade dass man die Fotos durch anklicken nicht vergrößern kann.

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  2. Danke,
    dass du kommentiert hast.
    Natürlich hast du Recht, dass es -für dich auf jeden Fall- interessanter wäre, alle Strände zu sehen. Nur- jeder Reiseführer ist da besser als ich😉
    Ich finde ;es interessanter, wenn man etwas über Gedanken/Gefühle des Reisenden erfährt. Hier tickt jeder anders…
    Fotos vergrößern? Keine Ahnung, ich bin hier echt Anfänger und froh, wenn es gepostet ist, aber durchaus lernfähig…

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  3. So, nun habe ich endlich gelesen – noch die schönen Fotos vor meinem geistigen Auge … Da möchte ich auch mal hin!! LG! W.

    Von meinem iPhone gesendet

    >

    Ist nur eine Frage der Zeit!!!
    Danke für das Lesen😘

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  4. Danke!
    Bin immer noch ganz begeistert von Landschaft und dem Lebensgefühl auf der Reise.
    Ich hoffe, dass deine Reise auch schön und erholsam war.
    Bis bald!j

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  5. Liebe Jutta,

    Wie immer habe ich Deinen Reisebericht mit Vergnügen gelesen. Du schaffst es, mich zu begeistern und auf eure Reise nachträglich mitzunehmen. Besonders mag ich Deine Gedanken zum Leben und Deinen Gefühlen. Machen den ganzen Bericht sehr persönlich, sonst könnte ich ja auch einfach einen Reiseführer lesen. Da ich auch schon in der Normandie war, hast Du es geschafft, viele schöne Bilder in meinen Kopf zurückzuholen.
    Danke für diesen wunderbaren Bericht und die schönen Fotos. Freue mich schon auf den nächsten.
    Lg Petra

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  6. Danke!
    Ja,
    ich bin auch der Meinung, dass jeder Reiseführer die Sehenswürdigkeiten und Landschaften besser beschreiben kann als ich. Aber was der/die Reisende empfindet, war schon immer der interessantere Teil eines Reiseberichtes für mich.
    Schön, dass es dir gefallen hat.
    Lgj

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  7. Das ist ein sehr persönlicher, mitreißender Reisebericht. Da ich selbst an einigen Orten vor Jahren war, wurden schöne Erinnerungen wieder hervorgeholt.
    Das Lesen hat Spaß gemacht, da Euer Reiseerlebnis durch Humor und Persönliches fühlbar wird. Besonders gefallen mir auch Deine tiefsinnigen Gedanken zum Leben zu zweit und das Älterwerden. Die tollen Fotos runden den Bericht bestens ab. Schade nur, dass kein Foto von Eurem Oldtimer dabei ist. Ich freue mich auf weitere Berichte und Geschichten von Dir. Es kann übrigens sein, dass wir Ende August nun auch wieder mal in die Normandie reisen, da ich durch das Lesen große Sehnsucht bekommen habe. 🙂

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    1. Danke, liebe Maret,
      für deinen Kommentar zu meinem Bericht. Das ist natürlich etwas sehr Schönes, wenn ich dich zu einem erneuten Besuch animieren konnte.
      Ich hätte tatsächlich in der Reperaturwerkstatt das Handy zücken und den Auslöser drücken sollen. Es war ein schönes Motiv 🙂 …lgj

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